Schwarzes Theater - TaFantastika

Geschichte

Gehen Sie nach dem faszinierenden Spaziergang über die Karlsbrücke noch ein paar Schritte weiter in die malerische Karlsgasse, die die Hauptader des Krönungswegs ist und die Kleinseite mit dem Altstädter Ring verbindet. Inmitten dieser Karlsgasse, im Palais UNITARIA, befindet sich eines der größten kulturellen und touristischen Attraktionen – das weltbekannte schwarze Theater TA FANTASTIKA PRAG.

Dieses Ensemble ist 1980 in den Vereinigten Staaten entstanden, wohin dessen Gründer Petr Kratochvíl aus der damaligen Tschechoslowakei ausgewandert war. Nach der Revolution von 1989 kehrt Petr Kratochvíl in die Heimat zurück und erwirbt hier 1993 ein eigenes Theatergebäude im historischen Zentrum Prags – das Palais UNITARIA, das so zur eigenen Bühne des Theater TA FANTASTIKA wird.

Das neue Theater setzte sich fast umgehend sowohl in der Tschechischen Republik als auch im Ausland durch und gastierte in nur wenigen Jahren in über dreißig Länder auf drei Kontinenten. Das Repertoire bildeten im Unterschied zu anderen Schwarzen Theatern immer große, klassische Romanvorlagen, wie z.B. Don Quijote“, „Alice im Wunderland“, „Der kleine Prinz“ oder die Originalinszenierungen „Magic Fantasy“, „Dream“ oder „Garten der paradiesischen Freuden“. Alle diese Themen werden von unserem Theater jedoch ohne Worte aufgeführt. Die einzige Sprache sind Bewegung, Musik, Schwarztheatereffekte, mechanische Tricks, Spielpuppen und vor allem großflächige Projektionen, die in eine Wechselwirkung mit der Arbeit der Schauspieler treten. Die bildliche Welt, der Raum für Phantasie, die Poesie der Laterna Magika – hieraus setzt sich die Welt des Theaters TA FANTASTIKA zusammen. Dank aller dieser Bühnentechniken, die ohne Sprachbarrieren verständlich sind, sind unsere Vorstellungen weltweit so erfolgreich und gefragt. Hat doch gegenwärtig zum Beispiel die Inszenierung „Aspects of Alice“, die wir schon unglaubliche 22 Jahre spielen, mehr als 9.000 Aufführungen auf der ganzen Welt hinter sich.